Montag, 6. Februar 2012

Bartering und Lease-back

BDP GmbH informiert über Bartering
Der Austausch von Waren und Dienstleistungen ist ohnehin die Urform der Marktwirtschaft, bevor das Geld als Äquivalent erfunden wurde. Kein Wunder, dass in Zeiten von Finanzkrisen und chronischem Geldmangel der Tauschhandel immer wieder auf’s Neue erblüht. Für mittelständische Unternehmen ergeben sich hier viele direkte Handelsmöglichkeiten nach dem Prinzip: Gibst du mir, geb ich dir oder auch eine Hand wäscht die andere. Zum Beispiel könnte eine Internetfirma ihren Unternehmensberater mit einem Relaunch seiner Homepage vergüten oder der selbständige Fensterputzer vereinbart mit einem Massagestudio eine Entlohnung in Form einer Rückenbehandlung. Vorausgesetzt ist natürlich das beiderseitige Einverständnis. Bartering ist nicht zu verwechseln mit Lohnersatzleistungen, die Arbeitnehmer in Kauf nehmen müssen, ob sie wollen oder nicht.

 Neben der direkten Form des Barterings, also Tauschens, haben sich auch im deutschen B2B-Bereich Tauschringe entwickelt. Diese arbeiten mit einem Äquivalent, das man nur im entsprechenden Tauschring durch Abgabe einer Ware oder Dienstleistung erwerben kann. Eine einfache Form eines solchen Tauschrings findet man im Internet auf dem Portal von „Warentausch“, wo private und gewerbliche Waren gemessen nach TE (Tauscheinheit) angeboten und erworben werden können. Noch mehr auf Unternehmensbedürfnisse zugespitzt ist die Deutsche Kompensationsgesellschaft. Eine erhaltene Ware oder in Anspruch genommene Dienstleistung wird hier nicht bezahlt sondern kompensiert, also mit einem eigenen Angebot ausgeglichen. Angebot und Nachfrage werden über interne Suchmaschinen geregelt. Einsteigern wird sogar ein Kompensationskredit gewährt. Lesen Sie weitere Tipps auf Gewerbeauskunft.com eine Seite der BDP GmbH.