Dienstag, 24. April 2012

Ergonomie am Arbeitsplatz - 5 Tipps der BDP GmbH auf Gewerbeauskunft.com

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viel Zeit Sie in Ihrem Büro verbringen? Viele Selbständige arbeiten fast ausschließlich im Office. Nimmt man es genau, ist das Büro für viele nicht nur Arbeit sondern auch Lebensmittelpunkt. Man sollte meinen, dass sie auch alles dafür tun, um sich dort wohl zu fühlen. Doch gerade „Arbeitstiere“ vernachlässigen gern solch scheinbar nebensächliche Aspekte wie die "Gemütlichkeit". Sie nehmen oftmals unbequeme Bedingungen in Kauf, ohne zu bedenken, dass sie damit langfristig Gesundheitsschäden riskieren. Dabei können kleine Veränderungen oft von großer Wirkungen sein. Ergonomen tüfteln Jahr um Jahr neue Lösungen für ein gesundes Arbeiten aus.

Ergonomisches Sitzen

 Hier ein paar Grundregeln zum richtigen Sitzen:
  • Füße müssen flach auf dem Boden stehen.
  • Knie und Oberschenkel sollten nicht am Schreibtisch anstoßen.
  • Die gesamte Fläche des Bürosessels muss die Wirbelsäule unterstützen und sollte dementsprechend vom Sitzenden ausgenutzt werden.
  • Die vordere Kante muss noch gepolstert und rund sein, damit auch die Kniekehlen nicht belastet werden.
  • Die Sitzhaltung soll regelmäßig verändert werden. Gute Bürostühle unterstützen ein „dynamisches Sitzen“, etwa durch bewegliche Lehnen oder kippbare Sitzflächen. 

 

Schönes Licht

80 % aller Selbständigen haben heutzutage einen Computer. Und ein nicht geringer Prozentsatz hat den Bildschirm fast den ganzen Tag vor der Nase. Die Bürobeleuchtung wird damit vor ganz spezielle Anforderungen gestellt.

Die Lichteinstellungen am Bildschirm müssen vor allem zwei Extreme vermeiden: Eine zu helle Einstellung führt zur Direktblendung. Eine matte Lichteinstellung verursacht dagegen Ermüdungserscheinungen und erleichtert die Reflex-Blendung, d.h. die Umgebung wird vom Bildschirm gespiegelt. Dies kann z.B. durch entspiegelte Oberflächen vermieden werden.

Die Lichtquellen im Büro sollten optimal auf den Computerarbeitsplatz abgestimmt sein, damit auf dem Bildschirm weder Blendungen noch Schatten entstehen. Durch Leuchten parallel zum Fenster werden die natürlichen Lichtquellen nivelliert und abends auf naturgerechte Weise ersetzt. Die Blickrichtung auf den Computer sollte immer parallel zur Fensterfront verlaufen, so werden Direktblendung und Schattenwurf durch das Tageslicht vermieden. Eine Allgemeinbeleuchtung von der Decke sollte durch entsprechende Arbeitsplatzleuchten ergänzt werden, um Schatten von oben ausgleichen zu können.

Quelle: BDP GmbH auf  http://www.gewerbeauskunft.com/Trends/ergonomische-bueros.php